Kirchen
St. Michael
Über das Gründungsdatum dieses Gotteshauses gibt es keine gesicherte Aussage. An der Wölbung vor dem Chor wurde die Jahreszahl 1095 entdeckt. Ein derart geräumiger Bau ist heute noch Zeugnis für die wichtige Stellung der Pfarre Heiligenstadt im Mittelalter.
Die erste Bauphase dürfte eine romanische Saalkirche gewesen sein, die später gotisiert und erweitert wurde. Sie war damals zweitürmig. Die Kirche war durch Jahrhunderte von einem Friedhof umgeben.

Die Kirche wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut 1723 und 1897 fanden große Umbauten und Renovierungen statt. Lediglich der hochgotische Chor ist noch in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten, zur Jahrhundertwende wurde alles andere neugotisch gestaltet, der Innenraum teilweise barockisiert. Die letzten Innenrenovierungen fanden 1945/46 und 1965 statt, die letzte Außenrenovierung 1997-1999.
Westfront mit dem Haupteingang: Über dem Tor befindet sich ein Hochrelief mit dem Erzengel Michael und ein mächtiges gotisches Fenster, darüber noch eine Rosette. Links vom spitzbogigen Eingang steht auf einem profilierten Sockel ein Postament mit einer Reliefdarstellung des hl Johannes-Nepomuk in der Moldau. Darüber die überlebensgroße Statue des gleichen Heiligen. Die Plastik stammt aus dem 1. Viertel des 18 Jahrhunderts und stand ursprünglich an der Brücke über den Grinzinger Bach unweit der Kirche

Das Innere: dreischiffigen, basilikalen Staffelkirche, ein nach links verschobene Triumphbogen und ein erhöhter Chor, dreijochiges Kreuzrippengewölbe und ein Netzrippengewölbe. Die Schlusssteine zeigen die drei göttlichen Personen, die Gottesmutter, sowie das Wappen des Klosterneuburger Prälaten Ubald Kostersitz.
Die Belichtung erfolgt durch je drei große und zwei kleine Glasfenster mit Drei- und Vierpassmaßwerk im Spitzbogenfeld in den Seitenschiffen des Langhauses und durch sechs Fenster an der Nord- und Ostseite des Presbyteriums.

Die Verglasung wurde 1987 von Karl Seelos neu gestaltet. Sie ist mit Engel- und Erzengeldarstellungen geschmückt und zwar immer von vorne nach rückwärts im linken Seitenschiff St Gabriel, St. Michael und St. Raffael und im rechten Seitenschiff die Richtengel mit den Posaunen, die Verkündigungsengel der Geburt Christi und die Glorienengel, sowie der Schutzengel mit Moses.
Rückseite: das Kriegerdenkmal der Pfarre, ein barockisiertes Missionskreuz mit der Jahreszahl 1897, eine Holzplastik des hl. Josef mit dem Gotteskind und des hl. Antonius, beides Arbeiten des Südtiroler Holzschnitzers Josef
Seite: reliefartigen Kreuzwegbilder, 1930/31 vom Bildhauer Franz ZeleZny, mit Gesichtern von Bundeskanzler Dr. Seipel, Dr. Buresch und Dr Dollfuß, sowie Kardinal Piffl, aber auch Abt Kluger von Klosterneuburg, den späteren Prälaten Linda und Kaplan Roman Scholz.
linker Seitenaltar: von Richard Jordan, Maria mit dem Kind,
neugotischen Hochaltar: von Richard Jordan und den Brüdern Martin und Josef Schömer,
Figuren: Hl.Michael , St. Augustinus, St. Leopold, St. Severin, St. Florian.
2 Bilder von Leopold Schulz: Maria mit dem Kinde ( 1853 ) und heiligen Severin
rechter barocken Seitenaltar mit Figuren der hl. Katharina und Elisabeth In der Mitte ein Rundbogenbild mit dem hl. Sebastian.

Orgelempore: über alle drei Schiffe, seit 1897 Mauracher Orgel
St. Jakob
Das Gotteshaus zeigt sich als einfache romanische Anlage. Die heutigen Form stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Bau ist einschiffig mit einem um zwei Stufen erhöhtem, etwas linksachsig verschobenem Presbyterium. An der linken Seite, also nach Norden befinden sich drei Rundbogenfenster, rechts nur zwei, eines mit einer Glasmalereien aus dem 16. Jahrhundert.

Kreuzwegbilder von Leopold Scholz im Nazarenerstil etwa Ende des 19. Jahrhunderts Madonna mit dem Kinde und dem heiligen Johannes: Gemälde des Philipp Veit.
Apsis eine fast quadratischen Decke mit einem Kreuzrippengewölbejoch, modern verglaste Rundbogenfenster, Sakramentshäuschen, ein romanisches Schlitzfenster, zwei gotische Fenster mit einer neuen Verglasung aus 1952 durch Margret Bilger (Abendmahl, das ehernen Beckens im Tempel und die Taufe Christi ), ein romanisch nachempfundenes Henkelkreuz.
Die Ausgrabungen unter der St. Jakobskirche
Mauern als Teil einer römischen Wehranlage unter der Regierung des Kaisers Marc Aurel 161-180 n. Chr entstanden, gemauerte Grabstätte aus dem 5. Jahrhundert n.Chr. (ein Ziegel trägt den Stempel BONO MAG, drei andere den der X. Legion und ein gemauertes Grab war in dieser Zeit nur hochstehenden Personen vorbehalten), ein fast quadratischer Schacht von etwa 40 cm Tiefe, der durch einen großen Römerziegel (christliches Taufbecken).
(Zusammenfassung aus der Pfarrchronik)
Über das Gründungsdatum dieses Gotteshauses gibt es keine gesicherte Aussage. An der Wölbung vor dem Chor wurde die Jahreszahl 1095 entdeckt. Ein derart geräumiger Bau ist heute noch Zeugnis für die wichtige Stellung der Pfarre Heiligenstadt im Mittelalter.
Die erste Bauphase dürfte eine romanische Saalkirche gewesen sein, die später gotisiert und erweitert wurde. Sie war damals zweitürmig. Die Kirche war durch Jahrhunderte von einem Friedhof umgeben.

Die Kirche wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut 1723 und 1897 fanden große Umbauten und Renovierungen statt. Lediglich der hochgotische Chor ist noch in seiner ursprünglichen Gestalt erhalten, zur Jahrhundertwende wurde alles andere neugotisch gestaltet, der Innenraum teilweise barockisiert. Die letzten Innenrenovierungen fanden 1945/46 und 1965 statt, die letzte Außenrenovierung 1997-1999.
Westfront mit dem Haupteingang: Über dem Tor befindet sich ein Hochrelief mit dem Erzengel Michael und ein mächtiges gotisches Fenster, darüber noch eine Rosette. Links vom spitzbogigen Eingang steht auf einem profilierten Sockel ein Postament mit einer Reliefdarstellung des hl Johannes-Nepomuk in der Moldau. Darüber die überlebensgroße Statue des gleichen Heiligen. Die Plastik stammt aus dem 1. Viertel des 18 Jahrhunderts und stand ursprünglich an der Brücke über den Grinzinger Bach unweit der Kirche

Das Innere: dreischiffigen, basilikalen Staffelkirche, ein nach links verschobene Triumphbogen und ein erhöhter Chor, dreijochiges Kreuzrippengewölbe und ein Netzrippengewölbe. Die Schlusssteine zeigen die drei göttlichen Personen, die Gottesmutter, sowie das Wappen des Klosterneuburger Prälaten Ubald Kostersitz.
Die Belichtung erfolgt durch je drei große und zwei kleine Glasfenster mit Drei- und Vierpassmaßwerk im Spitzbogenfeld in den Seitenschiffen des Langhauses und durch sechs Fenster an der Nord- und Ostseite des Presbyteriums.

Die Verglasung wurde 1987 von Karl Seelos neu gestaltet. Sie ist mit Engel- und Erzengeldarstellungen geschmückt und zwar immer von vorne nach rückwärts im linken Seitenschiff St Gabriel, St. Michael und St. Raffael und im rechten Seitenschiff die Richtengel mit den Posaunen, die Verkündigungsengel der Geburt Christi und die Glorienengel, sowie der Schutzengel mit Moses.
Rückseite: das Kriegerdenkmal der Pfarre, ein barockisiertes Missionskreuz mit der Jahreszahl 1897, eine Holzplastik des hl. Josef mit dem Gotteskind und des hl. Antonius, beides Arbeiten des Südtiroler Holzschnitzers Josef
Seite: reliefartigen Kreuzwegbilder, 1930/31 vom Bildhauer Franz ZeleZny, mit Gesichtern von Bundeskanzler Dr. Seipel, Dr. Buresch und Dr Dollfuß, sowie Kardinal Piffl, aber auch Abt Kluger von Klosterneuburg, den späteren Prälaten Linda und Kaplan Roman Scholz.
linker Seitenaltar: von Richard Jordan, Maria mit dem Kind,
neugotischen Hochaltar: von Richard Jordan und den Brüdern Martin und Josef Schömer,
Figuren: Hl.Michael , St. Augustinus, St. Leopold, St. Severin, St. Florian.
2 Bilder von Leopold Schulz: Maria mit dem Kinde ( 1853 ) und heiligen Severin
rechter barocken Seitenaltar mit Figuren der hl. Katharina und Elisabeth In der Mitte ein Rundbogenbild mit dem hl. Sebastian.

Orgelempore: über alle drei Schiffe, seit 1897 Mauracher Orgel
St. Jakob
Das Gotteshaus zeigt sich als einfache romanische Anlage. Die heutigen Form stammt aus dem 12. Jahrhundert. Der Bau ist einschiffig mit einem um zwei Stufen erhöhtem, etwas linksachsig verschobenem Presbyterium. An der linken Seite, also nach Norden befinden sich drei Rundbogenfenster, rechts nur zwei, eines mit einer Glasmalereien aus dem 16. Jahrhundert.

Kreuzwegbilder von Leopold Scholz im Nazarenerstil etwa Ende des 19. Jahrhunderts Madonna mit dem Kinde und dem heiligen Johannes: Gemälde des Philipp Veit.
Apsis eine fast quadratischen Decke mit einem Kreuzrippengewölbejoch, modern verglaste Rundbogenfenster, Sakramentshäuschen, ein romanisches Schlitzfenster, zwei gotische Fenster mit einer neuen Verglasung aus 1952 durch Margret Bilger (Abendmahl, das ehernen Beckens im Tempel und die Taufe Christi ), ein romanisch nachempfundenes Henkelkreuz.
Die Ausgrabungen unter der St. Jakobskirche
Mauern als Teil einer römischen Wehranlage unter der Regierung des Kaisers Marc Aurel 161-180 n. Chr entstanden, gemauerte Grabstätte aus dem 5. Jahrhundert n.Chr. (ein Ziegel trägt den Stempel BONO MAG, drei andere den der X. Legion und ein gemauertes Grab war in dieser Zeit nur hochstehenden Personen vorbehalten), ein fast quadratischer Schacht von etwa 40 cm Tiefe, der durch einen großen Römerziegel (christliches Taufbecken).
(Zusammenfassung aus der Pfarrchronik)
