Pfarrhof
Die Limesstraße führte direkt über den Pfarrplatz. Gleichzeitig schuf die Donau in der Mündung des Grinzinger- oder Nestelbaches eine fjordartige Bucht, die noch heute geologisch einwandfrei nachgewiesen werden kann. An diesem Platz errichteten die Römer einen Hafen, der vor allem den Getreideflößen aus Rätien als Umschlagplatz diente.

In der Vita Severini wird von einem Ort unweit Favianis berichtet, der sowohl einen guten Hafen für Flöße und Frachtschiffe, als auch einen vielbegangenen, bequemen Flussübergang besaß.

Im Anschluss an die Jakobskirche reiht sich im Osten ein gotischer Bruchsteinbau, das Kooperatorenhaus an, welches durch einen Verbindungsgang (1449) mit der Kirche verbunden wurde. In diesem Bereich befand sich auf älteren Fundamenten das ehemalige Hospital. Dieses Krankenhaus war bereits im 13. Jhdt. mit Bewilligung des Chorherrenstiftes Klosterneuburg von einer Vereinigung der Weinhauer errichtet und betrieben worden. Wie lange das Spital bestand, lässt sich nicht mehr genau sagen, sicher nicht über das Jahr1529 hinaus, da ja in der ersten Türkenbelagerung der gesamte Ort ein Raub der Flammen wurde.

Das Kooperatorenhaus in seiner heutigen Gestalt hat im Westen einen Stützpfeiler und ein steingerahmtes Fenster, auf der Nordseite einen breiten Erker, der von zwei gerundeten Konsolen getragen wird, an der Stirnseite ebenfalls ein rechteckiges gerahmtes Fenster und an den vorspringenden Schmalseiten je ein kleines Schlitzfensterchen. Heute ist in diesem Gebäude der Pfarrkindergarten untergebracht.

Im rechten Winkel schließt sich jetzt das Pfarrhaus an. Das Hauptgebäude ist etwas unregelmäßig und aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt. Im Obergeschoß enthält das Haus einen großen schönen Saal, dessen Decke mit barocken Stuckverzierungen versehen wurde, die wahrscheinlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts entstanden sind.
(Zusammenfassung aus dem Pfarrführer)

In der Vita Severini wird von einem Ort unweit Favianis berichtet, der sowohl einen guten Hafen für Flöße und Frachtschiffe, als auch einen vielbegangenen, bequemen Flussübergang besaß.

Im Anschluss an die Jakobskirche reiht sich im Osten ein gotischer Bruchsteinbau, das Kooperatorenhaus an, welches durch einen Verbindungsgang (1449) mit der Kirche verbunden wurde. In diesem Bereich befand sich auf älteren Fundamenten das ehemalige Hospital. Dieses Krankenhaus war bereits im 13. Jhdt. mit Bewilligung des Chorherrenstiftes Klosterneuburg von einer Vereinigung der Weinhauer errichtet und betrieben worden. Wie lange das Spital bestand, lässt sich nicht mehr genau sagen, sicher nicht über das Jahr1529 hinaus, da ja in der ersten Türkenbelagerung der gesamte Ort ein Raub der Flammen wurde.

Das Kooperatorenhaus in seiner heutigen Gestalt hat im Westen einen Stützpfeiler und ein steingerahmtes Fenster, auf der Nordseite einen breiten Erker, der von zwei gerundeten Konsolen getragen wird, an der Stirnseite ebenfalls ein rechteckiges gerahmtes Fenster und an den vorspringenden Schmalseiten je ein kleines Schlitzfensterchen. Heute ist in diesem Gebäude der Pfarrkindergarten untergebracht.

Im rechten Winkel schließt sich jetzt das Pfarrhaus an. Das Hauptgebäude ist etwas unregelmäßig und aus mehreren Bauteilen zusammengesetzt. Im Obergeschoß enthält das Haus einen großen schönen Saal, dessen Decke mit barocken Stuckverzierungen versehen wurde, die wahrscheinlich gegen Ende des 17. Jahrhunderts entstanden sind.
(Zusammenfassung aus dem Pfarrführer)
